5.8. – 9.8.2026

WILLKOMMEN BEIM TAUNUS FILMFEST 2026

Über das Taunus Filmfest

Das Taunus Filmfest ist ein internationales Filmfestival, das seit 2010 besteht. Es hat sich zu einer festen Tradition des Geschichtenerzählens entwickelt und zieht lokale, nationale und internationale Filmschaffende an.

Aus einer einstigen Ein-Abend-Veranstaltung hervorgegangen, bietet das Festival inzwischen mehrere Tage voller Filmkultur, Begegnung und Austausch und trägt aktiv zur Förderung der Filmkunst bei.

Die besten Beiträge werden mit Preisgeldern ausgezeichnet.

© 2025 Bernd Euring

© 2025 Bernd Euring

Das Taunus Filmfest ist ein internationales Filmfestival, das seit 2010 besteht.

Es hat sich zu einer festen Tradition des Geschichtenerzählens entwickelt und zieht lokale, nationale und internationale Filmschaffende an.

Aus einer einstigen Ein-Abend-Veranstaltung hervorgegangen, bietet das Festival inzwischen mehrere Tage voller Filmkultur, Begegnung und Austausch und trägt aktiv zur Förderung der Filmkunst bei.

Die besten Beiträge werden mit Preisgeldern ausgezeichnet.

Connecting People

@2025 Bernd Euring

Das Taunus Filmfest verfolgt das zentrale Ziel, Menschen miteinander zu verbinden. Seit der ersten Ausgabe steht bei diesem internationalen Filmfest nicht nur die Leidenschaft für das Kino im Fokus, sondern vor allem das Miteinander und die Begegnung zwischen Filmschaffenden und Publikum.

Das Filmfest bietet eine Plattform, auf der Filmschaffende und Zuschauer miteinander ins Gespräch kommen, neue Perspektiven entdecken und bleibende Eindrücke austauschen können.

In entspannter Atmosphäre lädt das Festival zum Austausch, Netzwerken und zur Inspiration ein – durch Filmvorführungen, Workshops und andere Community-Events. Dabei treffen lokale Talente auf internationale Gäste, etablierte Profis auf Nachwuchskünstler und kreative Köpfe auf neugierige Zuschauer.

Mit jedem Jahr wird der Taunus zum Treffpunkt für alle, die die Faszination des Kinos teilen, Geschichten gemeinsam erleben und zusammen aktiv Filmkultur gestalten möchten.

Das Filmfest steht dabei für persönlicher Begegnungen und die Entstehung neuer Ideen durch den Dialog zwischen Menschen.

Unsere gewinner 2026

BEST FEATURE FILM NARRATIVE

Feature Film | Iran | 2025 | 109 Min.
Regie: Rasoul Sadrameli

Laudatio zu "Whisper My Name"

„Whisper My Name“ ist eine zutiefst menschliche Geschichte, die uns daran erinnert: Die Kämpfe und Freuden, die unser Leben prägen, sind universell – glauben Sie also nicht denen, die versuchen, uns zu spalten. Regisseur Rasoul Sadrameli fängt die Liebe eines Vaters zu seiner Tochter ein und seinen verzweifelten Versuch, seine Fehler und all die verpassten Jahre wiedergutzumachen. Seine Liebe zum Detail ist bemerkenswert – von den Wassertropfen, die während Zibas Wiedersehen mit ihrer Mutter gegen das Busfenster prasseln, bis hin zum langsamen Zerfall von Khosros geistigem Zustand, während er ohne seine Medikamente auf der Flucht ist. Khosro befindet sich auf einer Kamikaze-Mission, bereit, alles für die Zukunft seiner Tochter zu riskieren, ungeachtet der Kosten für sich selbst. Dieser Film bietet alles: einen Ausbruch aus einer psychiatrischen Anstalt, Familiendrama, eine Coming-of-Age-Geschichte, den Kampf von Frauen, politischen Widerstand, eine gnadenlose Menschenjagd und jene unvergessliche Szene am Kran. „Whisper My Name“ ist ein vollständiges Menü – ein Beweis dafür, dass kraftvolle Geschichten keine Grenzen kennen.

BEST DOCUMENTARY

Documentary | UK | 2025 | 73 Min.
Regie: Adrian Pennink

Laudatio zu "Pizza under fire"

„Pizza Under Fire“ beweist, dass sogar Pizza und Krieg etwas gemeinsam haben: Beide brennen unter der von Menschen entfachten Hitze und dem Feuer. Regisseur Adrian Pennink nutzt etwas so Einfaches und Freudvolles wie Pizza, um Ukrainerinnen und Ukrainern unter Belagerung eine kurze Verschnaufpause von Jahren unerbittlichen Konflikts zu schenken. Mehr als nur ein Bissen bietet der Film Gemeinschaft, Lachen und die Erinnerung daran, dass es immer noch Menschen gibt, die genug cared, um ihr Leben zu riskieren und ein wenig Trost zu bringen. Für diejenigen von uns, die das Glück haben, nicht mit dem Krieg vor der eigenen Haustür zu leben, dient die Pizza bei Pennink als „Einstiegsdroge“, um uns die menschlichen Kosten des Konflikts begreifbar zu machen. Seine Aufnahmen zeigen Soldatinnen und Soldaten an der Front, ihre Familien und die Gemeinschaften, die sie zurückgelassen haben, und alles dazwischen – und bieten damit eine rohe Perspektive, die man in den Nachrichten selten sieht. Zugleich offenbart der Film die psychische Belastung von Freiwilligen, die ihre Sicherheit aufgaben, um Liebe und Freundlichkeit zu Menschen zu tragen, die die Welt größtenteils vergessen hat.

BEST SHORT FILM

Short Film Animation |Armenien/Belgien/Estland/Frankreich | 2025 | 16 Min.
Regie: Natalia Mirzoyan

Laudatio zu "Winter in march"

Interessanterweise belegte dieser Stop-Motion-Kurzfilm in der Bewertung durch die Jury der diesjährigen Einreichungen über alle Kategorien hinweg den höchsten Platz. Betrachtet man die Textur, die Technik und die Kreativität von „Winter in March“, ist leicht nachvollziehbar, warum das so ist. Durch Stop-Motion-Animation ruft Regisseurin Natalia Mirzoyan Emotionen hervor, indem sie alltägliche Gegenstände und Materialien in eine einfallsreiche, verdrehte Fantasiewelt verwandelt, die die schreckliche Realität für viele vom Russland-Ukraine-Krieg betroffene Menschen widerspiegelt. Der Film visualisiert die Ängste und Realitäten des Krieges auf eine Weise, die schön anzusehen, aber schwer zu ertragen ist. Die vertrauten Texturen und Objekte, die auf unerwartete Weise eingesetzt werden, verstärken nur den Surrealismus der Bilder auf der Leinwand. „Winter in March“ zeigt zudem, dass glückliche Enden nicht immer perfekt sein müssen, aber das Leben mit der Aussicht auf einen neuen Frühling weitergeht.

SPOTLIGHT AWARD: IN MOTION

Feature Film | Demokratische Republik Kongo | 2026 | 88 Min.
Regie: ALaila Mfulu Kulungu

Laudatio zu "RUN (KIMA)"

„RUN (KIMA)“ ist ein kraftvolles und hochaktuelles Drama aus der Demokratischen Republik Kongo, das eine Frau in den Mittelpunkt stellt, die endlich die Kraft findet, ihren gewalttätigen Ehemann zu verlassen. Regisseurin Laila Mfulu Kulungu erzählt eine Geschichte des emotionalen Überlebens und der Selbstbestimmung mit leiser Kraft und Ehrlichkeit. In nur 88 Minuten fängt der Film den Mut ein, der nötig ist, um sein Leben zurückzuerobern, und vermittelt eine Botschaft, die weit über seinen Schauplatz hinaus wirkt. Er ist eine Erinnerung daran, dass der Kampf um persönliche Freiheit universell ist und dass manchmal der radikalste Akt einfach darin besteht, wegzulaufen.

SPOTLIGHT AWARD: BEST INTEGRATION FILM

Feature Film | Zypern | 2025 | 120 Min.
Regie: Elias Demetriou

Laudatio zu "Maricel"

Ein chicer Kombi fährt durch eine karge Berglandschaft. Darin sitzen ein chices Ehepaar mit ihrer ebenso chicen Tochter. Daneben Maricel, eine junge Frau mit traurigen Augen und einer blauen Maske. Sie hat gerade einen Einstellungstest überstanden und soll jetzt ihre neue Stelle als
Haushaltshilfe bei den gebrechlichen Elter des Ehemanns antreten. Die junge Frau kommt von den Philippen. Das ältere Ehepaar lebt in einem abgeschiedenen Dorf in Zypern. Die Geschichte könnte überall in der Welt spielen: Philippinische Arbeitsmigrantinnen sind aufgrund des wirtschaftlichen Drucks zuhause gezwungen, schlecht bezahite Care-Arbeit in
einem oft schutzlosen Umfeld zu leisten.
Auch bei Maricel stehen von Anfang an die Zeichen auf Ärger. Auf der Autofahrt wird ihr schlecht. Ihr neues Zuhause ist in einem erbärmlichen Zustand. der Kühlschrank stinkt, die Wände der Waschküche schimmeln und die Fenster in ihrem Zimmer lassen sich nicht öffnen. Die verbitterte, alte Frau will sie auf der Stelle loswerden, doch da hat sich die chice Familie schon wieder aus
dem Staub gemacht, zurück in die Stadt. Jetzt sitzt Maricel fest und wird von allen Seiten drangsaliert. Der griechische Regisseur Elias Demetriou wirft seine Hauptfigur in ein verkorkstes Familiengeflecht und führt uns Zuschauern manchmal schmerzhaft, manchmal komisch alle möglichen Spielarten der Schikane, des Ausgrenzens und Verletzens, aber auch der Einsamkeit, der Standhaftigkeit und des inneren Widerstands vor. Die wunderbare Schauspielerin Zar Donato spielt diesen Fremdkörper in einer erstarten Umgebung mit stoischer Angespantheit. Bad Ghosts, sagt Marciel einmal, do not
exist, only bad poeople. Der Rotary Club Frankfurt/Main-International vergibt den 3. Integration Award an den großartigen
und berührenden Film Maricel von Elias Demetriou.

Die Taunale 2026

Helfende
Hände

Das Taunus Filmfest wächst weiter, wird immer bekannter und internationaler.

Wir haben Großes vor und wollen zu einem international beachteten Zentrum der Filmkultur in der Region werden. Dazu brauchen wir Unterstützung in folgenden Bereichen:

Kannst Du gut organisieren?
Wir suchen Unterstützung im Event-Management.

Bist Du kreativ?
Wir suchen Unterstützung in der Content Creation und im Grafik-Design.

Machst Du gerne Fotos oder Videos?
Wir suchen einen oder mehrere Fotografen und Videografen.

Schneidest Du gerne Videos?
Wir suchen einen oder mehrere Video-Editoren.

Alle Tätigkeiten sind unbezahlt, weil noch das ganze Team ehrenamtlich arbeitet. Dafür aber mit viel Leidenschaft und der Lust, etwas ganz Großes zu erschaffen.

Auf Wunsch bescheinigen wir gerne Deine Mitarbeit. Hast Du Lust auf Teamwork und bei einem großartigen Event hinter die Kulissen zu schauen?

Unser Programm 2026

Unser aktuelles Programm findet ihr hier! 

Sponsoren & support

Sponsoren

Sponsoren machen durch ihre finanzielle und materielle Hilfe das Filmfest erst möglich. Gleichzeitig schaffen wir dadurch die Reichweite, die unseren Sponsoren hilft, neue Kunden anzusprechen oder Bestandskunden neu zu erreichen.

Kooperations­partner

Wir möchten das Filmfest zu einem Rund-um-Event machen. Es sollen nicht nur Filme gezeigt werden, sondern wir wollen auch ein tolles Begleitprogramm anbieten. Das können zum Beispiel Film-Workshops für Kinder, Jugendliche und interessierte Erwachsene sein. Oder das kann ein Tag der offenen Tür bei einer Filmproduktionsfirma sein. Oder, oder… Hauptsache, es hat einen Bezug zum (Kurz-)Film und findet in Oberursel oder Umgebung statt. Wir freuen uns über jede Idee.

Schreiben Sie uns einfach eine Mail.

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